Armin Tichy – Kfz-Sachverständiger

Für alles, was Räder hat!

Kfz-Sachverständiger & Unfallgutachter armin TICHY

Zertifizierter Sachverständiger für Kraftfahrzeugschäden und -bewertung, IfS GmbH

Willkommen bei Armin Tichy, Ihrem Kfz-Sachverständigen & Unfallgutachter aus Vöhringen. Seit 1995 bieten wir Ihnen Service, Erfahrung, Kompetenz, Zuverlässigkeit. Nach einem Unfall sollten Sie sich direkt an einen freien und unabhängigen Sachverständigen wenden, um für die Schadenregulierung die richtige und wichtige Grundlage zu haben. Egal um welchen Unfall es sich handelt – wir helfen Ihnen stets weiter. Unsere Wirkungsstätte reicht von Heidenheim, Memmingen, Ulm, Günzburg, Augsburg bis Biberach an der Riß und Ehingen (Donau).

Auf den folgenden Seiten lernen Sie unser Team und unsere Leistungen noch besser kennen. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

Nehmen Sie Kontakt auf

Unfall – was nun?

Variante 1

Sie sind unschuldig in einen Verkehrsunfall verwickelt worden (oder haben nur eine Teilschuld). Hier sind SIE derjenige, der bestimmt was – wann – wo gemacht wird. Eine Regulierung, die SIE in die Hand nehmen sollten und nicht die Versicherung, die den Schaden auch bezahlen muss.

  • Vom Sachverständigen, den Sie beauftragen sollten.
  • Wählen Sie die Reparaturwerkstatt, in die Sie ihr Fahrzeug gewöhnlich bringen.
  • Den Mietwagen, der Ihnen zusteht, wenn Sie diesen benötigen.
  • Einen Rechtsanwalt, der Ihnen die Schadenregulierung abnimmt.

Alle diese Leistungen sind schadenabhängig und müssen von der gegnerischen Versicherung bezahlt werden.

Variante 2

Sie haben einen Unfall verursacht und müssen für den Schaden haften.

Hier ist der Schaden der eigenen Versicherung zu melden, um den Schaden am Fahrzeug des Geschädigten regulieren zu können.

Im Falle einer bestehenden Teil- oder Vollkaskoversicherung für Ihr Fahrzeug können Sie den Schaden am eigenen KFZ Ihrer Versicherung melden und auch diesen nach den Versicherungsbedingungen regulieren.

Warum ein Gutachten?

Die Frage, ob oder ab wann ein Gutachten Sinn macht oder gebraucht wird, stellt sich bei genauerer Überlegung nicht!

Das Gutachten im Haftpflichtfall ist aus juristischer Sicht zwingend notwendig, um eine reibungslose und korrekte Schadenabwicklung zu gewährleisten. Das Gutachten wird in erster Linie zur Beweissicherung und Schadenfeststellung erstellt. Die Beweissicherung kann nur ein Sachverständiger erstellen – keine Werkstatt und kein Kostenvoranschlag! Die Wertminderung, die nach jedem Unfall für nahezu jedes Fahrzeug eintritt, kann nur ein Sachverständiger festlegen.

Fakt ist – aus diesen Gründen gibt es das Schadenersatzrecht im §249 BGB. Der Sachverständige, den Sie beauftragen, muss die gegnerische Versicherung bei einem nicht verschuldeten Unfall bezahlen. Bei einer Teilschuld muss die gegnerische Versicherung dies selbstverständlich anteilig tun.

Dies bedeutet, dass ein unparteiischer Dritter festlegt, was die gegnerische Versicherung aus einem Schadenereignis an Sie zu bezahlen hat. Dies ist die Grundlage des § 249 BGB Schadenersatz, um zu unterbinden, dass derjenige, der bezahlen muss, auch noch festlegt, wie viel er bezahlen muss.

Beharren Sie daher auf Ihr Recht, einen von Ihnen gewählten KFZ-Sachverständigen zu beauftragen. Allein ein Schadengutachten ist eine Beweissicherung, die auch vor Gericht Bestand hat.

Gehen Sie auf Nummer sicher, telefonische Aussagen/Zusagen von Versicherungen sind nicht haltbar und entbehren nicht selten jeglicher rechtlichen Grundlage.

Bestehen Sie auf die Einschaltung eines Sachverständigen Ihrer Wahl. Versicherungen sind grundsätzlich nicht berechtigt, im Haftpflichtschaden einen qualifizierten Sachverständigen abzulehnen. Aussagen, der Sachverständige sei entbehrlich, sind nach ständiger Rechtsprechung unbeachtlich.

Lassen Sie sich nicht auf Kostenvoranschläge oder versicherungseigene Gutachten ein. Denken Sie an die Ihnen häufig zustehende Wertminderung, die nur der Kfz-Sachverständige ermittelt.

 

Schadenservice der Versicherung – was steckt dahinter? 

Die Versicherungswirtschaft wirbt mit einem Schadenservice der oft auch Schadenservice Plus und dergleichen genannt wird. Auf den ersten Blick handelt es sich hier um Dienstleistungen, die nicht jeder bieten kann, vom Ersatzwagen in der Kasko bis hin zur „sorgenfreien“ Unfallreparatur im Haftpflichtfall!

Bei genauer Betrachtung wird jedoch klar, wo die Energie für diese überaus „großzügige“ Regulierung seinen Ursprung nimmt und wie diese sich finanziert.

Beispiel Kasko: Dem Versicherungsnehmer wird hier von vornherein klar gemacht, dass er nur dann die Kosten für den Mietwagen bezahlt bekommt, wenn er sein Fahrzeug zur Unfallreparatur der „Partnerwerkstatt“ seiner Versicherung überlässt. Auch ein Transport von und zur Werkstatt wäre dann kostenfrei.

Der Versicherungsnehmer wird hier in der Regel das Angebot der Versicherung annehmen, da er keine Unannehmlichkeiten wünscht und das „kostenlose“ Ersatzfahrzeug ein schlagkräftiges Argument ist. Tatsache ist, dass diese Werkstätten diesen Mietwagen bereitstellen müssen, um die Versicherungsaufträge zu bekommen. Weiterhin sind hier Stundenverrechnungssätze ausgehandelt, was bedeutet, dass auch der Gewinn an einer Reparatur geschmälert wird oder aber die Qualität der Reparatur schlechter ausfällt. Rechnet man nun noch die Kosten für Kostenvoranschläge, die die Werkstatt machen muss, und die Kosten für bereitgestellte Mietwagen auf, so wird jedem Fachmann klar, dass es sich hier um Reparaturen handelt, die nicht gewinnbringend für die Werkstatt sein können, vorausgesetzt, sie werden fachgerecht durchgeführt.

Beispiel Haftpflichtschaden: Der Autofahrer ist unverschuldet in einen Unfall verwickelt worden.

Nun ist die Rechnung des Schadenservice richtig effektiv, der Anspruchsteller wird sofort angerufen, freundlichst beraten und ihm wird suggeriert, was ihm alles zusteht. Zunächst soll er eine „Partnerwerkstatt“ aufsuchen, Kostenvoranschlag wird dort erstellt wenn gewünscht, wird dort auch repariert.

Variante zwei: Ein Sachverständiger der Versicherung oder einer Sachverständigenorganisation (gehören meist der Versicherung) begutachten das Fahrzeug und stellen den Schaden fest. Repariert wird in der Partnerwerkstatt oder es wird nach dem Gutachten des Sachverständigen der Versicherung fiktiv abgerechnet.


Fazit

Es muss sich jeder fragen, was der Antrieb für so ein aufwendiges Schadenmanagement ist - Kosten sparen - Gewinn des Konzerns maximieren. Dies ist selbstverständlich nicht strafbar und subjektiv sogar verständlich, die Frage ist nur, ob man gut beraten ist, diesen Service in Anspruch zu nehmen.

Tatsache ist, dass eine Wertminderung im Haftpflichtfall entweder zu gering angesetzt oder weggelassen wird. Der Anspruchsteller hat aber die Wertminderung bei einem eventuellen Verkauf seines nun unfallbeschädigten, wenn auch reparierten Fahrzeuges. Diese Wertminderung wird oft beschnitten durch Angaben der Versicherung, die rechtlich nicht haltbar sind. Eine Wertminderung stellt nur der freie Sachverständige fest – maßgeblich ist hier, was das Fahrzeug für eine Wertminderung am örtlichen Markt durch den Unfall erfährt.

Die erstellten Gutachten der Sachverständigen von den Versicherungen beinhalten oft nur teilweise den Schadenumfang d. h. mit dieser veranschlagten Summe ist keine fachgerechte Reparatur möglich. Diese Vorgehensweise ist bekannt und wird angewendet, wenn der Anspruchsteller laut Gutachten abrechnen möchte. Sollte es dennoch zur Reparatur kommen, so ist eine Nachbegutachtung nötig.

Egal ob Kasko oder Haftpflicht, so sollte sich auch jeder Geschädigte fragen, warum die Versicherungen zudem eine Garantie von drei und mehr Jahren bieten. Dies lässt sich einfach beantworten: Eine zusätzliche Garantie ist immer nur dann nötig, wenn eine andere Garantie (z. B. Herstellergarantie) erlischt oder fragwürdig wird.


Vorgehensweise

Es ist die Entscheidung des Fahrzeughalters, wer repariert, egal ob Kasko oder Haftpflicht. Eine Ausnahme besteht nur bei Kasko und auch nur dann, wenn dies vertraglich geregelt ist, sowie beim Haftpflichtschaden, wo der Mietwagen gemietet wird und wer das Gutachten erstellt. Auch die Frage, ob ein Rechtsanwalt zugeschaltet wird, entscheidet lediglich der Fahrzeughalter.

Der Schadenservice der Versicherungen bietet daher dem Fahrzeughalter keine Vorteile, im Gegenteil, der geschädigte Fahrzeughalter wird nicht in die Position gebracht wie gesetzlich durch den § 249 BGB vorgegeben. Im § 249 BGB ist festgehalten, dass der Geschädigte Anspruch hat auf den Zustand wie vor dem Unfallereignis – dies ist mit dem Schadenservice der Versicherer fast nie der Fall!

Fazit: Schadenregulierung und Schadenservice der Versicherer ablehnen!

Informationen zu Cookies


Notwendige Cookies


Diese Cookies sind wichtig, damit Besucher die Website durchsuchen und ihre Funktionen nutzen können. Keine dieser Informationen kann zur Identifizierung von Besuchern verwendet werden, da alle Daten anonymisiert sind.


Sitzung


Zweck: Zum Erinnern an unterschiedliche Besucherpräferenzen auf der Website.
Dauer: Für die Dauer der Browsersitzung.


Bevorzugte Sprache


Zweck: Um die Website in der vom Besucher bevorzugten Sprache bereitstellen zu können (wenn die Website mehrere Sprachen enthält).
Dauer: 1 Jahr.


Währung


Zweck: Um Preise in der Währung anzeigen zu können, die den Vorlieben des Besuchers entspricht.
Dauer: 30 Tage.


Google Recaptcha


Zweck: Um überprüfen zu können, ob der Besucher ein Mensch ist, und um die Menge an Spam aus Kontaktformularen zu begrenzen.
Dauer: 1 Jahr.
Anbieter: Google



Cookies von Drittanbietern


Diese Cookies sammeln Informationen darüber, wie Besucher die Website nutzen, z. B. welche Seiten sie besucht haben und auf welche Links sie geklickt haben. Keine dieser Informationen kann zur Identifizierung von Besuchern verwendet werden, da alle Daten anonymisiert sind.


ga


Zweck: Registriert eine eindeutige ID, mit der statistische Daten darüber generiert werden, wie der Besucher die Website nutzt.
Dauer: 1 Jahr.
Anbieter: Google


git


Zweck: Wird verwendet, um die Anforderungsrate zu drosseln.
Dauer: 1 Jahr.
Anbieter: Google


gat


Zweck: Wird von Google Analytics verwendet, um die Anforderungsrate zu drosseln.
Dauer: 1 Jahr.
Anbieter: Google